Rodrigo Rato, Generaldirektor des Internationalen Währungsfonds (IWF), warnte vor Risiken für die Weltwirtschaft. In Washington findet derzeit die Frühjahrstagung von IWF und Weltbank statt.
Ernsthafte Risiken sieht Rato in den globalen Ungleichgewichten der unterschiedlichen Länder. In ersten Abstimmungen wurde festgelegt, dass vor allem in Asien Gemeinschaftsanstrengungen nötig seien, um dem Abbau der Defizite in den USA zu begegnen. Die Tagung dauert noch bis zum Wochenende. Rato wird dann konkrete Reformvorschläge vorlegen.
Dahingehend kündigte Rato an, die Arbeit des IWF neu auszurichten und die Finanzierung des Fonds neu regeln zu wollen. Die Grundlagen der Finanzierung müssten laut Rato geändert werden.